Kategorie: Wissen

  • Online-Seminar: Projektcontrolling für Einsteiger*innen

    Online-Seminar: Projektcontrolling für Einsteiger*innen

    Basics, Tipps und Tools für die Budgetüberwachung

    Vor der Überwachung komplexer Projektbudgets haben viele Kulturschaffende Respekt – insbesondere, wenn ein größeres Projektteam daran beteiligt ist, die Ausgaben von Allen kontrolliert werden müssen und am Ende alles in eine gemeinsame Abrechnung fließen soll.

    Um den tagesaktuellen Überblick zu behalten und ein Projekt von der Kosten-Einnahmen-Kalkulation bis zum abschließenden Verwendungsnachweis nachhaltig begleiten zu können, wird als Tool der Einsatz vom Microsoft-Programm Excel erklärt. Von der sinnvollen Erstellung von Beleglisten bzw. einer Buchhaltung, die Förderern sowie dem Finanzamt gerecht wird, der Beobachtung von Teilbudgets wie Fahrtkosten mit Bezügen zum Gesamtbudget, bis hin zu der Soll-Ist-Übersicht wird der gesamte Controlling-Prozess besprochen. Zum Abschluss können einige Beispiele oder Fragestellungen aus der Praxis der Teilnehmenden besprochen werden.

    Basiskenntnisse mit Excel werden vorausgesetzt (z.B. einfache Abrechnung durch Erstellung einer Tabelle, Formatieren von Zellen, Summenfunktion, Kopieren/Einfügen, Sortieren). Es handelt sich bei dem Workshop NICHT um eine Grundlageneinführung in Excel, die Grundprinzipien können auch auf andere Tabellenkalkulationsprogramme wie Calc oder PlanMaker übertragen werden.

    Nilüfer Kemper ist selbständige Kulturmanagerin, Produzentin und Beraterin für Darstellende Künste. Ihre Schwerpunkte sind Projekt- und Finanzmanagement. Sie war bereits für viele freie Ensembles, Künstler*innen, Kulturinstitutionen sowie Festivals tätig, u.a. als Geschäftsführerin des Theater im Depot Dortmund, als kaufmännische Geschäftsführerin des NRW-Theaterfestivals FAVORITEN, als geschäftsführende Bildungsreferentin der LAG Tanz NRW.

    Referentin: Nilüfer Kemper
    Termin: Mittwoch, 10. September 2025, 14-17 Uhr
    Teilnahmegebühr: 15 € / 10 € (Mitglieder und Studierende)

    Diese Veranstaltung findet als Online-Seminar über Zoom statt. Die Teilnehmer*innen erhalten vor Beginn per Mail einen Link zur Teilnahme.

  • Warum nachhaltig produzieren?

    Krokodilkopf aus Pappmache aus der Produktion

    Weil es unendlich viele Gute Gründe dafür gibt

    Hier sind fünf Ansätze, warum eine nachhaltige Theaterproduktion total viel Sinn macht und auch Spaß machen kann:

    • Eine Bühnenbild aus der Schatzkiste des Sperrmülls Warum teure Kulissen kaufen, wenn das perfekte Requisit direkt um die Ecke steht? Flohmärkte, Sperrmüll und Upcycling sorgen für ein kreatives Bühnenbild mit Charakter. Wer braucht schon Perfektion, wenn Chaos viel charmanter ist?
    • Reisen mit Stil – und ohne Klimakatastrophe Fahrgemeinschaften statt Einzelfahrten, Bahn statt Flugzeug – nicht nur für die Umwelt, sondern auch für die Abenteuerlust. Wer will schon allein im Stau versauern, wenn man im Zug zusammen Impro-Theater proben kann?
    • Papierloses Arbeiten – weil Bäume schöner als Rechnungen sind Programme, Tickets, Probenpläne – alles digital! Wer braucht Zettelwirtschaft, wenn man stattdessen die Hände frei hat für wichtigere Dinge? Zum Beispiel zum Applaudieren nach der grandiosen Aufführung.
    • Nachhaltige Partner – weil wir alle im selben Boot sitzen Ob Catering aus regionaler Bio-Produktion oder Sponsoren, die nicht gerade den Regenwald abholzen – wer nachhaltig denkt, findet kreative Partner, die dabei helfen. Plus: Das Buffet schmeckt gleich doppelt so gut!
    • LED statt “Licht an – Konto leer” Alte Scheinwerfer fressen Strom wie ein hungriges Nilpferd. LED-Beleuchtung spart Energie, hält ewig und macht die Bühne trotzdem zum strahlenden Zentrum des Universums. Außerdem bleibt dann mehr Geld für die After-Show-Party.

  • Elterngerechtes Produzieren

    Elterngerechtes Produzieren

    Die Vereinbarkeit von Beruf und Carearbeit ist auch in den Freien Darstellenden Künsten eine persönliche und strukturelle Herausforderung. Hierzu haben Elisa Müller und Emilia de Fries, im Auftrag des NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste e.V. und in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Freie Darstellende Künste e.V., an Lösungsansätzen gearbeitet, um die prekäre Lage auf real praktischer und auf makrostruktureller Ebene zu erleichtern. Entstanden sind die „Handlungsempfehlungen für Elterngerechtes Produzieren und die Zusammenarbeit mit Caretaker*innen in den Freien Darstellenden Künsten“.